Donnerstag, 15. März 2018

Frühlingssymphonie

Zartgehauchtes Frühlingsrauschen

 fährt zitternd durch den Blütenhain.

Die kühle Stille tiefer Wasser,

betäubt den zaudernd Mondesschein.

Unvernommener Blütenregen,

segelt durch die kühlen Lüfte.

Goldgesponnens Mondesglitzer,

flimmert weit durch schwere Düfte.

Das milde Grün der Blätterdächer,

es tauft des Himmels tiefes Schweigen.

Wenn zarte Knospen leuchten mit den

Pflänzchen nun zum Blütenreigen.

Der Amsel sehnsuchtsvolles Lied,

strömt leuchtend durch das Blütendunkel.

Es weckt der Grillen stetig Sang

und preist der Sterne edle Gefunkel.

Goldener Lampenschein malt milde,

Schatten auf zartbedecktes Blätterkleid.

Der Glockenklang erhallt von Ferne,

verkündet uns den Gang der Zeit.

Der duftgetaufte Strom des Flusses,

er fliesst vorbei wie alle Stunden.

Sein Klang verhallt in tiefer Ferne,

wie heute Ziele nie gefunden.

Bald dämmern nun die hellen Tage

und schwere feuchte Sommernacht.

Bald glänzt es nun in allen Farben,

des Herbstes Laub in welker Pracht.

Bald weht der Wind in tiefem Klang

und frostig Schnee bedeckt das Feld.

Bald wirst du altern,bald vergehen,

bald neu geboren in der Welt.



@ Seth Ghwyndion

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