Samstag, 31. Dezember 2016

Neujahr 1.1.2017




Das alte Jahr hat die Türe zugemacht
hat Zeit, um sich auszuruhen, mitgebracht
die Gedanken eilen zurück ein Jahr,
begonnen mit guten Wünschen
und Vorsätzen fürwahr. 

* * * * *


Die Monde eilten vorbei im Sauseschritt,
gaben manch bösen Stüber und harten Tritt,
doch Neues und Schönes war auch dabei,
so blieb es nicht bei einem Einerlei.

* * * * *


Mit Freunden gebangt, mit Freunden gelacht,
so hat es Beides, Freude und Leid, uns gebracht.
Das Jahr, es zeigte Höhen und auch Tiefen,
kratzte ins Herz uns weitere Riefen. 

* * * * *


Es hieß, Abschied zu nehmen von guten Freunden,
in guter Erinnerung sie in uns verhaftet bleiben.
Das Wörtchen „Dennoch“ steht mitten im Raum,
denn das Leben ist nicht nur ein Traum.

* * * * *

Trotz allem die Sinne nach vorne gerichtet,
das ist es, was unser Leben gewichtet.
Das Neue Jahr steht nun vor uns mit frischen Stunden
es lohnt sich wohl, auch darin den Sinn zu erkunden 






Silvesterpunsch

Silvesterpunsch
1/2 kg Zucker
Saft und Schale von 3 Orangen
Schale von 1 Zitrone
1 Zimtrinde
1 Packung Vanillinzucker
4 Gewürznelken
Saft von 2 Zitronen
1/4 l Rum

1/4 l Weinbrand
Russischer Tee
 
Die Zitrusfrüchte mit heißem Wasser übergießen und gut trockenreiben.
1/2 l Wasser mit dem Zucker aufkochen lassen
und über die dünn geschälten Schalen der Orangen und der Zitrone gießen.
Zimtrinde, Vanillinzucker und Gewürznelken dazugeben,
zudecken und gut durchziehen lassen,
 bis das Ganze erkaltet ist.
Den Saft der Zitrusfrüchte,
den Rum und den Weinbrand hineingießen.
Durch ein Haarsieb seihen,
erwärmen und nicht zu heiß auftragen.
Bei Tisch mit kochendem Tee je nach Geschmack verdünnen.

Neujahrswunsch

Neujahrswunsch

Was steht wohl
im Buch der Zukunft,
was hält das neue Jahr bereit?
Was hat es für uns im Gepäck,
hoffentlich mehr Menschlichkeit.
Mehr Gerechtigkeit und Würde,
für alle Menschen in der Welt.
Mehr Freiheit und mehr Frieden,
ob diese Hoffnung sich erfüllt?

Doris M. Schechta

* * * * *

Das alte Jahr hat`s schlau gemacht,
fort ist`s im Nebel und bei Nacht.
Zum großen Glück für fern und nah,
war auf der Stell ein andres da.

Von guten Mächten

Von guten Mächten treu und still ergeben,
behütet und getröstet wunderbar.
So will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
 
* * * * *
 
Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen,
das Heil,für das du uns geschaffen hast.
 
* * * * *
 
Und reichst du uns den schweren Kelch,den bittern,
des Leids,gefüllt bis an den höchsten Rand.
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern,
aus deiner guten und geliebten Hand.
 
* * * * *
 
Doch willst du uns noch einmal Freude schenken,
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz.
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
und dann gehört dir unser Leben ganz.
 
* * * * *
 
Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Für,wenn es sein kann,wieder zusammen,
wir wissen es,dein Licht scheint in der Nacht.
 
* * * * *
 
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang.
Der Welt,die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.
 
* * * * *
 
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost,was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag,
 
Dietrich Bonhoeffer

Freitag, 30. Dezember 2016

Kalender,jetzt bist du dünn.






Das alte Jahr sagt Auf  Wiedersehen
Wie wird es uns wohl im Neuen ergehen
Mulmig wird mir da im Herzen
Sinnierend sitz ich hier bei den Kerzen

Wieder ein Jahr vorbei
Zeit scheint einerlei
Alles geht so rasend schnell
Morgen schon alt – was heute aktuell

Drum wünsch ich Dir im Neuen Jahr viel Zeit
Mit Frohsinn, Guter Laune und viel Heiterkeit
Geborgenheit und Liebe sollen dich umhüllen
Wünsche die du hast, sollen sich erfüllen

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Jahresende




Ist schon wieder Jahresende?
Egal wie ich es dreh und wende,
es ändert nichts daran,
bald schon fängt ein Neues an. 



* * * * *

Freud und Leid war dabei -
und doch - es ist vorbei.
Was steht vor der Tür?
was bringt man mir? 


* * * * *

Ach das muss jetzt nicht belasten,
besser ist es, mal zu rasten,
ein wenig zu verweilen,
statt ständig nur zu eilen. 




* * * * *

Ein wenig innehalten, hier und jetzt,
so dass für dieses Jahr zu guter Letzt,
ein wenig Ruhe einkehrt und Besinnen,
dann kann ein Neues bald beginnen.


Mittwoch, 28. Dezember 2016

Weißt du noch?





Weißt Du noch was in diesem Jahr
für Dich besonders wichtig war?
lass die Monate Revue passieren,
geh in der Vergangenheit spazieren.


* * * * *

Weißt Du - wie oft hast Du gelacht,
Freude in die Herzen anderer gebracht?
Dir selbst das große Glück beschert,
oder das Kleine ist bei Dir eingekehrt?



* * * * *
Weißt Du noch wie viele Tage
waren für Dich nur Mühe und Plage?
An denen Du mutlos warst - bedrückt,
glaubtest das Dir gar nichts glückt!




* * * * *

So hat ein jeder Erlebnisse im Blick,
denkt er ans vergangene Jahr zurück.
Unaufhaltsam die Sekunden verrinnen,
bis wir das neue Jahr beginnen.


Dienstag, 27. Dezember 2016

Gedankensprünge




Kleinigkeiten
Manchmal, aber nur ganz selten,
wenn scheinbar nicht alle Regeln gelten,
fühle ich mich wohl.
Wenn ich die Zeitung hol',
obwohl sie sich unschön liest,
mein Geist plötzlich aufwacht und genießt,
dann leb' ich auf.
Man achtet selten drauf,
doch die Kleinigkeiten sind es die entscheiden,
man glaubt es nicht und doch bei weitem,
lebt man doch nur für sie.
Ja genau für die
Momente in denen die Zeit steht oder fliegt,
man abseits der gesellschaftlichen Zwänge sich begibt,
ja dann bekommt alles einen Sinn.
Es steckt wirklich viel mehr drin
als man auf Anhieb sehen kann,
doch aber dann und wann
erfahren wir diesen großartigen Genuss.
aber oft ist dann auch schon wieder Schluss,
kurz bevor man sich daran erfreut,
falsche Dinge tun könnte oder es bereut,
kehrt die Stumpfsinnigkeit des Alltags zurück.
aber dann zu unserem Glück,
werden die Momente in unserem Herzen aufgehoben
auf immer und ewig nicht mehr weggeschoben.


Montag, 26. Dezember 2016

27.12.16




Das etwas andere Weihnachtsgedicht


Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit
Der Mensch Geschenke kaufen geht
In jeden Laden er nun eilt
Wo etwas schönes drinnen steht

. Ich schaue hierhin schaue dort
Mein Unbehagen wird gar groß
Gar nichts gefällt an diesem Ort
Was schenke ich zur Weihnacht bloß?

Kitsch das alles meistens ist
Nix was sich verschenken lässt
Du merkst wenn Du helle bist
Selber Basteln ist das Best'

Nun noch die richtige Idee
Ein Weihnachtsmann aus Ebenholz
Ein Krippenbild aus Pappmaché
Mach leider nur den Bastler stolz

Dann nach dem nach Hause gehen
stellt man ihn in ein Regal
und hat man sich schnell sattgesehen
fliegt es in den Hausabfall

Auf einmal kommt ein Geistesblitz
etwas „nützliches“ muß es sein
Etwas frech und mit viel Witz
Ich hab es: ein Gedicht ich reim'

Der Vers wird er vorgetragen
erfreuet eines jeden Herz
Daran kann sich jeder laben
enthält er auch mal einen Scherz

schon sehe ich die Frage beklommen:
"Witzig ist's, gut anzuhören
Reimschema, Versmaß ist willkommen
Nur dieses „nützliches“ tut uns stören"

Dies Blatt hier das Gedicht enthält
Papier aus Holz ist, ach, sag an
So heizt den Ofen in der Kält'
Ein Gedicht vom Weihnachtsmann.

Ronald Ikes

Sonntag, 25. Dezember 2016

2. Weihnachtstag




Weihnachten
gefreut hat man sich schon auf die Feiertage,
mit dem großen Fressgelage.
Essrationen vier bis fünf  mal am Tage,
sind schon eine große Plage.
Die Augen gehen nach rechts und links,
wer wohl die letzte Keule nimmt.
Und für die mit Essensfrust,
gibt´s noch extra Gänsebrust.
Ganz zum Abschluss wollt ich Kuchen,
doch konnte ich nur noch die Krümel suchen.
Jetzt ist mir echt alles egal,
wo ist das Marzipanbrot im Regal?
Ich traue meinen Blicken kaum,
nur noch Papier - aus der Traum.
Eine Idee, die hab ich noch,
vielleicht im Kühlschrank, ist da was noch?
Der Hunger treibt mich um, mir ist schlecht,
ein Stück Stollen, das wär mir jetzt recht.
Nun geh ich ins Bett und ohne viel Klagen
träum ich von der Völlerei in diesen Tagen.


!. Weihnachtstag


Der schönste Baum

Sag’ an, wie heißt der schönste Baum
Auf diesem Erdenrund,
Seit einst im Paradieses Raum
Der Baum des Lebens Stund?

Die Palme grüßt im Morgenland
Des Pilgers Aug’ entzückt,
Wenn ragend er im Wüstensand
Ihr hohes Haupt erblickt.

Schön ruht sich’s an der Eiche Fuß,
Wenn durch den grünen Wald
Der Jägerschar des Waldhorns Gruß
Zum muntern Mahle schallt.

Die Linde glüht im Abendglanz,
Umweht von Blütenduft,
Wenn durch das Dorf zum Erntetanz
Des Spielmanns Fiedel ruft.

Doch schöner glänzt im Kerzenschein
Der Tannenbaum, fürwahr!
Wenn nur der Vater ruft „Herein!“
Der frohen Kinderschar.

Wenn dann ins lichte Heiligtum,
Geblendet und entzückt,
Vor Freude bang, vor Staunen stumm,
Das Kindervolk sich drückt;

Wenn wonnevoll der Eltern Blick
Sich auf die Kleinen senkt
Und an der eignen Kindheit Glück
Mit süßer Wehmut denkt

Da blüht in finstrer Winternacht,
Umstarrt von Schnee und Eis,
Ein Frühling auf in bunter Pracht
Am dunklen Tannenreis.

Da bringt der schlichte Tannenbaum
Des Paradieses Glück,
Der ersten Unschuld Kindheitstraum
Der armen Welt zurück.

Und draußen blickt der Sterne Schar
Mir wunderholdem Schein
Wie Engelsaugen mild und klar
Vom Himmel hoch herein.

Und aus dem Himmel sieht’s
Herab mit Vaterblick,
Und durch die dunkeln Lüfte zieht’s
die himmlische Musik.

Karl Gerok


Freitag, 23. Dezember 2016

                                                          

     Am Tag vor Weihnachten

Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.
Aus dem Walde wird er kommen,
wo verschneite Tannen stehn,
und sechs große zahme Hirsche
sind vor dem Gefährt zu sehn.
Glocken klingen, und der Schlitten
ist bis obenhin bepackt.
Ach, was hat der gute Alte
für die Kinder eingesackt!
Äpfel, Nüsse und Rosinen,
Kuchen, Kekse, Marzipan,
Engelshaar und Mandarinen,
Hampelmann und Eisenbahn.
Weiß du noch vom letzten Jahre,
als der Tannenbaum gebrannt,
wie es war, als lang erwartet
in der Tür Knecht Ruprecht stand?
Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.

Bruno Horst Bull
   

 

 



 

                  



Donnerstag, 22. Dezember 2016



Entstanden aus einer wahren Begebenheit,
geschehen in einem Kaufhauscenter .

 ~ ~ ~ ~ ~
Kinderaugen sehnen mich fragend an
Oh - bist du der Weihnachtsmann?
~ ~ ~ ~ ~
Nein mein Kind, sag ich geschwind.
Glanz aus den Augen, weg wie der Wind.
~ ~ ~ ~ ~
Ich hab ihn gesehen, grad um das Eck.
Sagte ich schnell, dort ist sein Versteck.
~ ~ ~ ~ ~
Kinderaugen sehnen mich wieder an.
Du kennst also den Weihnachtsmann?
~ ~ ~ ~ ~
Glaubhaft nickte ich, und sagte bestimmt!
Ein Freund von mir, der Wünsche an nimmt.
~ ~ ~ ~ ~
Es zog mich herunter, sein Mund an mein Ohr.
Weiß Gott, daß kommt nicht sehr oft vor?
~ ~ ~ ~ ~
Sage einen Wunsch dem Weihnachtsmann
Ich will- ich möchte- ob er ihn erfüllen kann?
~ ~ ~ ~ ~
Soll suchen - meinen Papa - ich mag ihn ganz toll.
Wo ist mein Papa - ich weiß nicht wo ich suchen soll.
~ ~ ~ ~ ~
Mir verschlug es die Sprache und ward traurig so gleich.
Mein ach so starkes Männerherz, wie Wachs so weich.
~ ~ ~ ~ ~
Ich nickte, versprach mit zwei Fingern und Ehrenwort
Den Wunsch zu überbringen, an jenen versteckten Ort.
~ ~ ~ ~ ~
Eine Frau mit eilenden Schritten, schnell kam sie heran.
Blieb wortlos vor uns stehen und sah mich fragend an?
~ ~ ~ ~ ~
Die Mutter nahm das Kind, ich weiß nicht was sie dachte?
Ging rasch fort, das Kind dreht sich um war glücklich und lachte.
~ ~ ~ ~ ~
Es hat tief meine Seele berührt, ein fremdes Kind.
Wie im Traum - war es weg - weg wie der Wind.


Dienstag, 20. Dezember 2016

21.12.16




Ein jedes Jahr zur gleichen Stund,
da trifft man diese frohe Runde.
Wir rufen laut kommt,kommt herbei,
hier kannste sehen,kaufen vielerlei.
Ihr Leute kommt,kommt,kommt herbei,
wir bieten unsere,unsere Ware feil.
Ja kann es denn was schöneres geben,
als einen Jahrmarkt zu erleben.
Da lässt man alle Arbeit stehen,
wenn`s heißt du kannst nach Diehsa gehen.
Der Gärtner bringt die Rosen an,
der Schneider passt die Hosen an.
Der Schmied hämmert das Glück herbei,
der Töpfer bietet Krüge feil.
Gauckler auch so wunderbar,
drehen sich im Kreis,das ist klar.
Die Musikanten spielen fein,
so soll es immer sein.
Ja kann es denn was Schöneres geben,
als einen Jahrmarkt zu erleben.
Da lässt man alle Arbeit sthen,
wenn`s heißt du kannst nach Diehsa gehen.
Der Fleischer hat die längste Wurst,
der Gastwirt löscht uns gleich den Durst.
Der Bäcker backt den Kuchen dir,
der Korbmacher ist auch schon hier.
Der Pfarrer uns den Segen spricht,
weil Glück und Glas den Mensch zerbricht.
Drum Leute seid gescheit,
lasst leben uns Marktleut.
Ja kann es denn was Schöneres geben,
als einen Jahrmarkt zu erleben.
Da lässt man alle Arbeit stehen,
wenn`s heißt du kannst nach Diehsa gehen.


Montag, 19. Dezember 2016

20.12.16



Weihnachtszeit 

Endlich ist es wieder soweit,
wunderbare Weihnachtszeit. 

Jedes Jahr erwacht es wieder,
wohlbekanntes Weihnachtsfieber

Tannenduft und Kerzenschein
können so gemütlich sein.

In der Stube Nüsse knacken,
Stollen und auch Plätzchen backen.

Geschichten lesen, Basteleien
finden nicht nur Kinder fein. 

Schnee fällt auf die Erde nieder
und wir singen Weihnachtslieder.

Ruhe und Besinnlichkeit
sind die Kraft in dieser Zeit

Birgit Weck

Sonntag, 18. Dezember 2016

19.12.16





Vom Weihnachtsmarkt ertönt Musik,
es klingen alte Weihnachtslieder,
zum Himmel hoch geht unser Blick
und Wehmut fasst die Herzen wieder.

Der Kindertraum ist längst vorbei,
vorbei das hoffnungsvolle Bangen,
das Leben brach den Traum entzwei,
die Gegenwart hält uns gefangen.

Jedoch beim Hören alter Lieder
aus unbeschwerter Kinderzeit,
keimt jene Stimmung in uns wieder,
die uns dereinst so sehr erfreut.

Advent, mit deinen Weihnachtsklängen,
da rufst du Wünsche auch zurück,
die übers Jahr wir oft verdrängen,
der Wunsch nach Frieden und nach Glück.



Samstag, 17. Dezember 2016

18.12.16





Adventsmarkt ist in unserm Dorf heut,
süßer Duft zieht durch die Straßen,
alle Besucher sind erfreut,
da werden Christbaumkugeln geblasen.

In der Bude, in der Ecke
zeigt ein Schnitzer was er kann,
setzt die Messer zu dem Zwecke
gekonnt an dem Holze an.

Unter seiner Hand entstehen
Figuren in verschiedener Art,
Formen sehr schön anzusehen,
filigran und sehr, sehr zart.

Auch ein Imker hat aus Waben
schöne Kerzen hergestellt,
jeder möchte eine haben,
damit sich die Nacht erhellt.

Vorne gibt es Zuckerplätzchen
und auch noch Lebkuchen fein,
kauf doch etwas deinem Schätzchen,
ja es soll von Herzen sein.

Abends dann im Lichterglanze
wirkt verzaubert unser Ort,
oh wie lieblich ist das Ganze
und ich möchte nicht mehr fort.

Ja auf einmal ganz, ganz leise
singt ganz fein ein Kinderchor,
eine wundersame Weise
klingt ganz sacht an unser Ohr


17.12.16



Nun beginnt die Weihnachtszeit.
Advent in aller Gemütlichkeit.
Advent, Advent.
Doch Anke rennt.
Kreuz und quer,
aufgeregt hin und her.
Hüpft von einem auf das andere Bein.
Zwischendurch ‚’ne Zigarette rein.
Quirlig zelebriert sie einen Tanz,
graziös unterm Weihnachtskranz.
Die erste Kerze leuchtet schon.
Gestillte Neugier ist ihr schönster Lohn.
Die zweite Kerze angebrannt.
Sie kommt mit Weihnachtsplätzchen angerannt.
Jetzt brennt auch schon die Dritte.
Weihnachtslieder vibrieren auf ihrer Lippe.
Die vierte Kerze beendet den Feuerreigen.
Für Anke spielen alle Geigen.
Und was macht Anke?
Sie rennt und rennt
hektisch durch den Advent.



Donnerstag, 15. Dezember 2016

16.12.16


Es ist Advent, ein großes Warten
erfüllt die Tage, diese zarten,
da Kinderherzen staunend bangen
und auch die Grossen oft anfangen
sich fragend, lauschend, umzusehen,
zu hören, was denn wohl geschehen.
Um zu ergründen jene Frage,
was denn den Zauber dieser Tage,
die Zartheit dieser Zeit bewirke?
Erwartung heißt das Zauberwort,
und Hoffnung, dass nun hier wie dort
der Liebe Macht sich neu erfülle,
der Menschen Ruf nach Frieden stille.


15.12.16




Herzenswärme im Advent,
da die erste Kerze brennt.
Mit ihrem Lichterschein,
lädst du deinen Engel ein.

Heimlichkeiten im Advent,
da die zweite Kerze brennt.
Verführerisch liegt in der Luft,
ein honigsüßer Mandelduft.

Kinder singen im Advent,
da die dritte Kerze brennt.
Überall herrscht reges Treiben,
Eisblumen an Fensterscheiben.

Welch große Freude im Advent,
nachdem die vierte Kerze brennt.
Es erfüllt sich mancher Kindertraum,
wieder unter dem Weihnachtsbaum.

Ein Wunsch in meinem Herzen brennt,
nicht nur zur Weihnacht und Advent,
daß es mehr Frieden gibt auf Erden,
die Menschen endlich klüger werden


Dienstag, 13. Dezember 2016

14.12.16




Adventszeit
Es ist Advent auf unserer Welt -
der Lichter Glanz die Stadt erhellt -
wir schmücken bunt das Tannengrün
und rote Weihnachtssterne blühn.

Wir backen und sind frohgestimmt -
es riecht nach Anis, Nelken, Zimt -
nach Früchtebrot und Marzipan -
das Selbstgebackene kommt gut an.

Denn Naschkätzchen sind niemals weit -
und zum Probieren gern bereit.
Die Kleinen fragen aufgeregt -
was Christkind untern Baum wohl legt?

Die Spannung steigt – wann ist´s soweit?
Nicht schnell genug vergeht die Zeit.
Jedoch viel schneller als man denkt -
die vierte Kerze plötzlich brennt.

Schon bald darauf die Glocke klingt -
Und „Vom Himmel hoch“ man fröhlich singt.



Neujahrstag

Das neue Jahr wurde mit gigantischen Feuerwerkskörpern begrüßt
hoffen wir dass nur Gutes in ihm fließt
die Hoffnung in den Menschen sprießt
sie aufeinander zugehen
gemeinsam mit Besonnenheit in die kommende Zeit sehen
Seite an Seite alle Aufgaben des Lebens positiv überstehen
reichen wir dem neuen Jahr die Hand
mögen die Menschen das Leben leiten mit Verstand
© Karin Lissi Obendorfer