Gar selten muss ich meinen Kater
rügen,
Zu ähnlich ist was wir so
tun.
Mäuse jagen sein
Vergnügen
Wörterjagd lässt mich nicht
ruhn.
Lieber als das Geld der
Welt
Will mein Geist in Büchern
weiden
Kater tut solange was ihm
gefällt
Ohne mir die Lust zu
neiden
Schön ist es und auch so
gut
Dass wir beide sind nicht
blind
Jeder froh ist was er
tut
Wenn wir dann zu Hause
sind
So oft fällt ein
Nagetier
Meinem Kater in die
Kralle
Genau so geht manch Gedicht
mir
In die nicht gestellte
Falle.
Stur hält er das Loch im
Blick
Lüstern, listig schlau und
scharf
An des Wortes groß
Geschick
Sich mein Geist versuchen
darf
Kommt die Maus dann aus dem
Loch
Glücklich ist dann mein
Kater doch
Oh wie ist mir danach zumut
Wenn das Gedicht wird meist
gut
Ja so gehen ohne
Ungemach
Ich und Kater mein
Gevatter
Gerne unserm Handwerk
nach
Ich hab meines, seins der
Kater
Stetes Üben Tag und
Nacht
Kater hat´s zum Meister
bracht
Ich dagegen Schicht um
Schicht
Versuch zu wandeln
Dunkelheit in Licht
copyright by Sera2012
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