Samstag, 4. Februar 2017

Fernweh

Fernweh

Ich sehne mich nach allen Fernen,
wie eingewachsen ist der Drang,
niemals braucht`ich ihn erlernen,
ich hatte ihn ein Leben lang.

* * * * *

Er ist Befreiung enger Schranken,
durch Neugier und Entdeckergeist,
doch oftmals waren`s nur Gedanken,
in denen ich die Welt bereist.

* * * * *

Nirgends möcht`ich lang verbleiben,
ruhelos ist mir de Sinn,
jeden Tag will weiter treiben,
zu einem neuen Aufbruch hin.

* * * * *

Mich schreckt nicht Angst und nicht Gefahr,
doch nach den Reisen,Stück für Stück.
kehr`ich als anderer,der ich war,
in meine alte Welt zurück.

@ Kurt Würthner

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