Ich sah mein Glück vorübergehn,
ich konnt`es am Stirnhaar fassen
und blieb wie ein törichter Träumer stehn
und hab`es vorbeigelassen.
Ich sah mein Glück auf der Wiese ruhn,
ich konnt`s auf die Lippen küssen
und starrt´es nur an vom Hut zu den Schuh`n
und hab mich losgerissen.
Ich harrte,ob es mit holdem Blick,
nicht selbst sich meiner erbarme.
Ich dachte;Ist es ein rechtes Glück,
so läuft dir´s frei in die Arme.
Und sieh,wie am Abend ich saß zu Haus
und an nichts Fröhliches dachte,
da pocht`s,da stand`s an der Schwelle drauß
und flog mir ans Herz und lachte.
Paul Heyse


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